RainerSturm  / pixelio.de

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Südüberbauung in der Diskussion: SPD fordert erneut Frist für Sevenheck

Erschienen am 18.02.2013

General Anzeiger Bonn

BONN. Die SPD versucht es erneut: „Die Verwaltung wird aufgefordert, jegliche Verhandlungen mit dem Investor Roger Sevenheck bezüglich der Südüberbauung einzustellen, da der Eigenkapitalnachweis nicht erbracht wurde“, heißt es in einem Antrag an den Stadtrat.

„Wir wollen endlich eine klare Situation“, so SPD-Planungssprecher Werner Esser. Obwohl bereits 2012 mit einem ähnlichen Antrag gescheitert, hofft Esser, „dass bei anderen Fraktionen ein Erkenntnisprozess eingesetzt hat“. Auch der Verein Pro Bahnhofsvorplatz Bonn kritisiert die „Hinhaltetaktik“ des Investors und fordert von der Stadt, eine Frist für den Nachweis des Eigenkapitals zu setzen, so Ilse Wolf.

„Für Baugenehmigung und einen entsprechenden Verlängerungsantrag gelten gesetzliche Termine. Und für den Verkauf des städtischen bzw. SWBTeileigentums gibt es Beschlüsse, die eindeutig sind“, entgegnet Grünen-Ratsherr Rolf Beu. „Aktuell hat die Stadt keine Handlungsoption.“

Ähnlich äußert sich das städtische Presseamt: „In Sachen Sevenheck und Eigenkapitalnachweis gibt es nichts Neues. Eine Fristsetzung ist nicht vorgesehen“, so eine Sprecherin. Ein Sevenheck-Sprecher sagte jetzt: „Die Sache läuft. Die Finanzierungszusage durch die HSH Nordbank liegt vor, und mit der Ten Brinke-Group haben wir uns auch geeinigt.“

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