RainerSturm  / pixelio.de

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ÖPNV-Ausbau sinnvoller als Tieferlage

Erschienen am 25.03.2013

General Anzeiger Bonn

BONN. Anstatt die Tieflage der Straßenbahnlinien 61 und 62 zu diskutieren, sollte sich die Stadt Bonn besser Gedanken über den Ausbau des ÖPNV machen. Das sagt der Bonner Grünen-Landtagsabgeordneter Rolf Beu, Sprecher für ÖPNV und Bahnpolitik im Landtag Nordrhein-Westfalen.

„Statt neue Wohngebiete und Studien- und Arbeitsplatzschwerpunkte in Bonn erstmals ans Schienennetz anzuschließen, geht es hier in Wirklichkeit nur darum, eine vorhandene Straßenbahn-Verbindung von oben nach unten zu verlegen“, sagte Beu. Dieses Projekt könne nur im Zusammenhang mit dem Planfeststellungsverfahren zur Hardtbergbahn gesehen werden, das aber seit Jahren auf Eis liege.

„Unverzichtbar ist stattdessen eine grundsätzliche Klärung und realitätstaugliche Entscheidung über den Ausbau des Bonner ÖPNV-Netzes“, so Beu weiter. Dieses auch finanziell verantwortliche Gesamtkonzept müsse unverzichtbar auch die Frage einer Verbindung in den Bonner Westen, nach Endenich und in den Stadtbezirk Hardtberg, abschließend beantworten.

„Dies ist Voraussetzung, um den Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsmittel am Gesamtverkehr in Bonn endlich nachhaltig zu erhöhen“, so Beu. Laut Beu haben sich oberirdische Straßenbahntrassen mit absoluter Ampelbevorrechtigung als am sinnvollsten erwiesen.

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