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Jugendarbeit in Bonn: Gegen Reduzierung beim JAP

Nach dem von der Stadtverwaltung Ende 2015 vorgestelltem Freizeitstättenbedarfsplan für die Offene Jugendarbeit in Bonn soll beim Endenicher Kinder- und Jugendzentrum Am Propsthof (JAP) von den beiden Fachkraftstellen ab 2017 eine halbe Stelle wegfallen. Diese halbe Stelle soll auf das nicht mehr fahrbereite städtische Spielmobil ‚Moritz‘ verlagert werden, dass laut Vorschlag der Verwaltung in Endenich einen festen Abstellplatz erhalten soll.

Diese Planung ist für mich nach Gesprächen mit den Trägern und Nutzer*innen nicht nachvollziehbar und beruht auf nicht mehr aktuellem statistischen Zahlenmaterial. Nach der in 2013 erfolgten Gebäudesanierung sind die Besucherzahlen im JAP kontinuierlich gestiegen. Die Zusammenarbeit mit der benachbarten FS Eichendorffschule (jetzige Rheinschule) wurde optimiert. Die Betreuung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen ist vorbildlich. Erwähnt sei hier die Zusammenarbeit mit dem AK Asyl und Zuflucht, den die Endenicher Trinitatiskirchengemeinde mitträgt. In Zukunft wird es nach der Fertigstellung der Sahle-Bauten Auf dem Hügel eine weiter ansteigende Nachfrage nach Angeboten der Offenen Jugendarbeit im JAP geben.

Die Evangelische Trinitatiskirchengemeinde hat sich eindeutig gegen die Verlagerungspläne der Stadtverwaltung positioniert. Es gibt keinen Sinn erfolgreiche Strukturen der Jugendarbeit in Endenich zu gefährden und ein nicht mehr funktionstüchtiges Spielmobil als Ersatz anzubieten.

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